1. Ab Januar finden zwei neue Projekte statt. Beate Klähn-Egbers lädt Kinder zwischen 4 und 6 Jahren ein, David kennenzulernen. Und Pastorin Wenn zeigt „Schätze im Gesangbuch“. Außerdem frühstücken in entspannter Runde Frauen beim Frauenfrühstück und Männer beim Männerfrühstück. Beide Runden gibt es seit dem letzten Jahr.
    Im Februar stellt Pastor von der Fecht bei einem Musikabend „Bilder aus Musik“ seine selbstgebauten Musikinstrumente, u.a. ein Virginal, vor.
    Die elektrische Läuteanlage ist vollständig durch Spenden finanziert worden und nun können wir uns sonntags zusätzlich um 9.30 Uhr an dem schönen Geläut erfreuen.
    Am letzten Märzwochenende findet ein österlicher Kunsthandwerkermarkt statt.
    Da Wind und Wetter an den Westfassaden ihren Spuren hinterlassen haben, werden beide ab April saniert.
    Die Gemeindeversammlung am 6. Mai steht, wie seit 6 Jahren, ganz im Zeichen der dramatisch zunehmenden Finanzknappheit der evangelischen Kirche. U.a. hat der KV beschlossen, nach der Beendigung des Dienstes von Beate Klähn-Egbers diese Stelle nicht mehr bzw. nicht in vollem Umfang, wieder zu besetzen. Die 2. Pfarrstelle ist, nachdem Pastor Dr. Reese in den Ruhestand gegangen ist, um 50 % reduziert worden. 25 % konnten durch Gemeindespenden zurück gewonnen werden, sodass Pastorin Wenn jetzt eine ¾ Stelle hat. Im Kirchenkreis Alt-Hamburg, zu dem auch Hummelsbüttel gehört, haben sich schon 5 Gemeinden zur „Region mittleres Alstertal im Kirchenkreis Alt-Hamburg“ zusammengeschlossen: St. Lukas und St. Marien Fuhlsbüttel, Nikodemus Ohlsdorf, Maria-Magdalenen Klein Borstel und wir. In verschiedenen „Arbeitsfeldern“ wollen wir in Zukunft zusammenarbeiten.
    Im September ist der Peter-und-Paul-Chor St. Petersburg zu einem Konzert bei uns.
    Ab dem 1. Dezember begehen wir, buchstäblich, die Adventszeit mit dem lebendigen Adventskalender.

  1. Am 23. Januar wird Helga und Klaus Thumann das Ansgarkreuz von Propst Claussen verliehen. Der Kirchenkreis ehrt damit langjährige ehrenamtliche Mitarbeiter der Gemeinden. Klaus Thumann war schon als Jugendlicher in der Jungen Gemeinde aktiv, war von 1978 bis 1996 u.a. als Verwaltender Kirchenvorsteher im Kirchenvorstand, er hat sich verdient gemacht um die Herausgabe des Gemeindebriefes, um die Gestaltung der Liturgiehefte. Reparaturen und Instandsetzungsarbeiten in Kirche und Gemeindehaus hat er auf eigene Kosten und in Eigenarbeit geleistet. Immer an seiner Seite: seine Frau Helga. Sie hat mit ihm zusammen wesentlichen Anteil am Gelingen des jährlichen Basars. Das ganze Jahr hindurch durch Spendenannahme, Sortierung und Lagerung.
    Eine Ära geht zu Ende: Frauke Mollenhauer, seit dem 1. Juni 1977 Erzieherin im Kindergarten Poppenbüttler Stieg, wird in eine Einrichtung nach Kirchdorf versetzt. Und Doris Glage, Leiterin des Kindergartens Poppenbüttler Stieg, geht am 5. Februar in den Ruhestand. Sie war seit 1973 bei uns, seit 1975 als Leiterin. Als sie anfing waren zwei Kindergruppen im Keller in Räumen mit schmalen Oberlichtfenstern untergebracht und eine Gruppe im Turm der Kirche, in dem heute der Weltladen ist. Im Rahmen der Umstrukturierung der Kindertageseinrichtungen wird es in Zukunft, wie schon seit Sommer 2004, keine Spielgruppe am Nachmittag mehr geben. Die zwei Standorte Poppenbüttler Stieg und Grützmühlenweg bleiben erhalten, aber es wird nur noch eine Leitung für beide Kindergärten geben. Diese Aufgabe übernimmt Gabriele Stelter, die zuvor nur die Leitung am Grützmühlenweg hatte.
    Im August werden die neu gestalteten Kindergartenräume im Poppenbüttler Stieg der Öffentlichkeit vorgestellt. Ermöglicht wurde die Neugestaltung vom Trägerverband der Ev.-luth. Kindertagesstätten im Kirchenkreis Alt-Hamburg, in dessen Obhut sich unsere Kindergärten seit dem 3. Dezember 2003 befinden. Vom Hummelsbüttler Verein “Bürger helfen Bürgern“ gibt es für den Kindergarten Poppenbüttler Stieg eine Spende von 400,00 Euro.
    Anne Neuber stellt ihre Tanzgruppe vor, die seit einem Jahr im Gemeindehaus zu Hause ist: Meditative Kreistänze zu folkloristischer Musik z.B. aus Israel, Russland und Griechenland.
    In der Kirche vorne rechts steht ein neuer Leuchter, im Wesentlichen die Spende eines Gemeindegliedes.
    Nach 13 Jahren „nicht nur als Gemeindepädagogin“ verabschieden wir uns im Dezember von Beate Klähn-Egbers.
    Am 20. Dezember wird Peter-Henning Meier, langjähriges Gemeindeglied, Kirchenvorsteher, Archivar unserer Gemeinde und vieles mehr, vom Ortsausschuss Alstertal der Kultur-, Umwelt- und Sozialpreis 2005 für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement verliehen. Für seine Betreuung des Hummelsbütteler Heimatarchivs in der Christophorusgemeinde (seit 1992) sowie für verschiedene Tätigkeiten im Vorstand des Heimatvereins Hummelsbüttel.

  1. Im Februar findet zum zweiten Mal ein Jazzgottesdienst vor vielen begeisterten Besuchern statt. Der Arbeitskreis gemeinsames Leben unter der Leitung von Anne Andresen hat seine Arbeit nach 18 Jahren beendet. Das Team hat etliche Gemeindefreizeiten organisiert, Gemeindefeste, Empfänge, Osterfrühstücke und vieles andere gestaltet.
    In diesem Jahr blicken wir auf 20 Jahre Besuchskreis zurück. Ältere Menschen ab ihrem 80sten Geburtstag, die sich nicht in der Lage sehen zu den Gemeindeveranstaltungen zu kommen, werden von Mitgliedern dieses Kreises besucht.
    Ein Jugendchor hat sich unter der Leitung von Susanne Kriete gegründet. Er soll ein gemeinsames Projekt mit der Philemongemeinde werden, abwechselnd in beiden Gemeinden proben und auch in beiden Kirchen zu hören sein.
    Das hat es lange nicht gegeben: eine Kinderbibelwoche. Im Oktober findet sie für alle Kinder der Klassen 1 bis 6 statt.
    In beiden Kindergärten hat sich die Anzahl der Kinder kontinuierlich erhöht, sodass erst ab August nächsten Jahres wieder neue Kinder aufgenommen werden können.
    Im September ist Peter Henning Meier, der letztjährige Preisträger des Alstertaler Kulturpreises verstorben. 20 Jahre gehörte er, neben anderen ehrenamtlichen Tätigkeiten, dem Kirchenvorstand unserer Gemeinde an.
    Am Erntedanktag eröffnet unsere Gemeinde ihren eigenen Weltladen im Turm der Kirche.
    Vor 40 Jahren wurde Pastor Dr. Reese von Bischof Wölber in der Hauptkirche St. Nikolai zum geistlichen Amt ordiniert. Dieses Jubiläum feiert er mit der Christophorusgemeinde in einem Gottesdienst und anschließendem Beisammensein im Gemeindehaus. Und noch ein Jubiläum: 10 Jahre ist Hagen Bräuer Küster bei uns und seine Frau Madre Bürokraft und „guter Geist im Haus“.
    Jetzt gibt es bei uns „Konfi-Teamer“! Das sind Jugendliche, die nach ihrer Konfirmation und verschiedenen Ausbildungswochenenden zusammen mit Pastorin Wenn den neuen Konfirmandenjahrgang betreuen.

  1. Ab Januar gibt es ein neues Angebot für Kinder: den Kinderbibeltag. Einmal im Monat spielen, basteln, frühstücken, Gottesdienst feiern in Kirche und Gemeindehaus. Neu sind auch die von Alexander Poller geleiteten Computerkurse für Menschen ab 60. Nicht nur, aber auch um ihre Enkel zu beeindrucken, können diese den Umgang mit Computern erlernen. Mit etwa 40 Teilnehmern sind die Kurse komplett ausgebucht!
    Weil Herr Bräuer mit seiner halben Stelle die Gartenarbeit auf dem Kirchengelände nicht alleine schafft, wurden „Beet-Patenschaften“ ins Leben gerufen. Mit Erfolg! Und auch auf dem zweimal im Jahr stattfindenden gemeinsamen Gartentag mit anschließendem Grillwürstchen-und-Suppe-essen waren wieder viele Helfer dabei.

  1. Weil Kinder heute anderen Herausforderungen gegenüberstehen, wird auch bei uns nach neuen Formen des Konfirmandenunterrichts gesucht. Wir bieten zwei Modelle an: weiterhin einmal wöchentlich eine (Schul-)Stunde oder einmal monatlich am Sonnabend von 9.00 bis 13.00 Uhr. Nina Heitmann und Luisa Klatte sind im Hamburger Michel als Jugendgruppenleiterinnen eingesegnet worden. Sie waren bei uns bereits als Konfi-Teamerinnen tätig.
    Ab März gibt es im Kindergarten Poppenbüttler Stieg Mittagessen und eine sechste Betreuungsstunde.
    Unser Weltladen im Turm wurde „fair“-schönert: im letzten Jahr mit Farbe und neuen Gardinen und in diesem Jahr u.a. mit einem Verkaufstresen, einem Rundregal und einem Lebensmittelregal. Und viel Licht von oben!
    Auch unser Gemeindebrief hat sich verändert. Die Umschlagseite der Ausgabe 276 ist vierfarbig gedruckt, die Schrift ist größer geworden, auf der Rückseite findet man nun einen Umgebungsplan und die Lage der gemeindlichen und diakonischen Einrichtungen in unserer Umgebung. Und den Gottesdienstplan findet man jetzt in der Mitte, zum Heraustrennen. Das beliebte Zusammenlegen (mit Kaffee und Klönen) des Gemeindebriefes entfällt in Zukunft, weil die Druckerei die Hefte nun geheftet liefert.
    Edda Callsen und Renate Neblung scheiden zum Jahresende aus der Arbeit in unserem Altenkreis, den sie viele Jahre geleitet haben, aus.
    Das Gemeindehaus ist renoviert worden. Die Außenbeleuchtung und die Innenbeleuchtung im Eingangsbereich und Foyer und die Garderobe wurden erneuert.