Turiani Partnerschaft


Um es gleich vorweg zu nehmen: die Reise hat sich gelohnt – in vielerlei Hinsicht! Wir, d.h. Christa Guhl von St. Marien, Karin Möller von St. Lukas und Thomas Bischoff von Nikodemus reisten vom 06.- 23.03.17 nach Tansania in den Turianidistrikt, wo wir im sehr gepflegten und herzlich geführten „Premium-Hotel“ Heimat fanden. Unser Aufenthalt war geprägt durch Besuche verschiedener Gemeinden und ihrer Projekte bzw. neuer Projektideen. So möchte z.B. eine kleine Gemeinde in Magole einen eigenen Brunnen bohren. Zwei Projekte haben einen erfreulichen Stand erreicht und sind vorbildlich dokumentiert: die beiden Maismühlen in Manyinga und Lungo. Sie bedeuten regelmäßige Einnahmen. Die Realisierung eines anderes Projektes – der Kindergarten / die Vorschule in Lungo – ist wegen der komplizierten Wasserversorgung und des schwierigen Bodens ins Stocken geraten. Die Partner hoffen, wenigstens einen Raum und sanitäre Anlagen in diesem Jahr fertigstellen zu können. In allen Gemeinden wurden wir herzlich empfangen - mit Gesang und Tanz, mit ausgiebiger Vorstellungsrunde, gemeinsamem Essen und gegenseitigen Geschenken. Auch wir haben die Gastgeber erfreut mit Liedern wie z.B. „Kein schöner Land...“ Sehr interessant war der Besuch einer Secondary School. Wir hatten die Ehre, für einen Sonntag die Predigt (über Genesis 2,15 - Der erste Mensch im Garten Eden) vorzubereiten, die ich vortrug. Am selben Nachmittag fand in Mtibwa auch ein Chorfestival mit sieben Chören statt, das sehr abwechslungsreich und stimmungsvoll war. Zwei „touristische“ Highlights sollen hier nicht unerwähnt bleiben: der Besuch des Mikumi-Nationalparks sowie ein Abstecher in Dar es Salaam zum Coco-Beach am Indischen Ozean. Trotz einiger kurzfristiger Absagen bzw. Planänderungen unserer Partner und obwohl dringend benötigte Dokumente am Ende doch (noch) nicht vorgelegt werden konnten, war die Reise dennoch ein voller Erfolg. Wir Der Besuch bei unseren PartnerInnen in Tansania im März 2017 haben alle Projekte gesehen und klare Vereinbarungen getroffen; Gottesdienste gefeiert und mehrstimmigen Gesang und Tanz genossen; Freunde aus den vergangenen Begegnungen wieder getroffen; zahlreiche Menschen kennen gelernt, die trotz Armut ihr Leben meistern; einen tiefen, dankbaren und hoffnungsvollen Glauben erlebt. Diese Partnerschaft ist für beide Seiten wichtig und wird hoffentlich noch lange währen. Möge Gott uns dabei helfen! Thomas Bischoff